Quantencomputer 2025: Das Jahr des Durchbruchs?

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und es war – ohne Übertreibung – eines der ereignisreichsten in der Geschichte des Quantencomputings. Wir blicken zurück auf die Meilensteine, die dieses Jahr definiert haben.

1. Google zeigt „Quantum Utility“

Der vielleicht größte Paukenschlag kam Ende des Jahres mit Googles „Willow“ Chip. Die Demonstration der „Quantum Echoes“ (13.000-fach schneller als Supercomputer bei einer physikalisch relevanten Simulation) zeigte erstmals, dass wir die Phase der reinen Spielerei verlassen. Es ging nicht mehr nur um abstrakte mathematische Beweise, sondern um echte Physik.

2. IBMs Weg zur Fehlertoleranz

IBM hielt Wort und lieferte weitere Puzzlestücke seiner Roadmap. Mit dem Fokus auf modulare Architektur und stabile logische Qubits („Heron“ Upgrades und kommendes „Starling“) zementierte Big Blue seinen Ruf als verlässlicher Infrastruktur-Partner. Die Vision für 2029 steht fester denn je.

3. Die Aufsteiger: QuEra und Microsoft

Nicht nur die Platzhirsche glänzten.

  • QuEra: Mit ihren Neutralatom-Computern zeigten sie beeindruckende Skalierbarkeit für Optimierungsprobleme.
  • Microsoft: Machte stille, aber signifikante Fortschritte bei topologischen Qubits („Majoranas“), die als der „Heilige Gral“ der Fehlertoleranz gelten.
  • 4. Finanzierung & Markt

    Trotz allgemein schwieriger Wirtschaftslage flossen weiterhin Milliarden in den Sektor. Regierungen (USA, EU, China) und private VCs (wie der neue 55-North Fonds) investierten massiv. Der Markt beginnt sich zu konsolidieren: Weg von Hype-Startups, hin zu Firmen mit soliden Hardware- oder Software-Roadmaps.

    Fazit

    War 2025 das Jahr des Durchbruchs? Technologisch: Ja. Kommerziell stehen wir noch am Anfang. Doch die Fundamente, die dieses Jahr gelegt wurden – funktionierende Fehlerkorrektur-Konzepte und Chips, die echte Physik simulieren – werden die Basis für die „Goldene Ära“ ab 2026 bilden.

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